Kampf gegen die Dunkelheit

Die Nacht bricht auf so schwarz und ich
bin ohne Schutz und ganz allein.
Grad, als der letzte Strahl verblich,
holt Angst und Furcht und Leid mich ein.

Der Kampf gegen die Dunkelheit,
allein so schwer, fast aussichtslos.
Erfüllt von tiefster Einsamkeit,
ich weiß nicht mehr, was mach ich bloß?

Die Krieger strömen schnell herbei,
sie nehmen mir den Weg zur Flucht.
Und alles, was mir noch verbleibt,
ist tiefer Sturz in finst’re Schlucht.

So Wage ich den Schritt zurück,
der Boden unter mir wird weich.
Den Tod vor mir in meinem Blick
und hinter mir folgt Selbes gleich.

Sie schlagen, doch sie treffen nicht,
schon längst bin ich im freien Fall,
ich schaue in das helle Licht,
doch dann passiert mit einem Mal

Das wundersamste überhaupt,
ein Wesen aus dem Licht erscheint,
bin völlig meiner Kraft beraubt,
doch es hält mich, zerschlägt den Feind

Und treibt ihn hin, von wo er kam
in wunderschönem Schimmer.
Als sie mich bei den Händen nahm,
stand fest: wir sind für immer.