Kampf für die Liebe
Es war einst eine große Schlacht,
es ging um Geld, es ging um Macht.
Die Opfer waren ungezählt,
die Angst durchdrang die ganze Welt.
Von Land zu Land zog die Armee,
sie brannten alles kurz und klein.
Die Menschen konnten’s nicht versteh’n,
wie konnte man so grausam sein?
Nicht einer mit dem Mut zur Tat,
den Angreifern zu widersteh’n.
Man duckte sich bis an den Tag,
als ein Mann sich entschied, zu geh’n.
Sein holdes Weib ward ihm genommen,
verschleppt an einen finst’ren Ort.
Und als die Nachricht er vernommen,
rannte er los und sprach kein Wort.
Er zog hinaus ins Ungewisse,
fürchtete nicht Leid und Tod.
Die Stadt, das Land, die Welt durchstriff er,
zu retten sie aus höchster Not.
Und tausend Krieger hielten nicht
die Kraft der Liebe lang zurück.
Die Tapferkeit stets im Gesicht,
Entschlossenheit in jedem Schritt.
Er folgte ihr durch Schnee und Eis,
er schlief nur, wenn es nötig war.
Und wurde es auch furchtbar heiß,
ihn hinderte nicht die Gefahr.
Nichts hielt ihn auf bis zum Moment,
als er sie wieder sicher weiß.
als er sie unversehrt erkennt,
und schließlich siegt Zufriedenheit.
Oft sind die Schwierigkeiten groß,
der Zweifel zeigt sich und auch Angst,
doch ist es noch so hoffnungslos,
für jede Liebe lohnt der Kampf.