Der Geliebte

Früh morgens steigt er aus dem Bett,
gewohnt charmant und durchaus nett.
Gut ausgeschlafen lebt sich’s fein,
drum blickt er auch nicht finster drein.

Er lebt entspannt und hat viel Spaß,
sofern er diesen will.
Die Freunde akzeptieren das,
wenn er es mag ganz still.

Er feiert gern, auch oft sehr spät,
doch zu arg treibt er’s nicht.
Er merkt, wann es an Grenzen geht
und übt lieber Verzicht.

Stets freundlich ist er, hilfsbereit,
man kennt ihn hier und dort.
Für Freunde hat er immer Zeit
und steht zu seinem Wort.

Er ist bekannt, ja fast berühmt,
als der Mensch, der er ist.
Auch ohne Maske und Kostüm,
denn so was braucht er nicht.

Und als die Jahre geh’n ins Land,
Freunde, Familie bei der Hand.
Sie sind so froh, dass es ihn gibt.
Er stirbt, wie er gelebt, geliebt.