Das höchste Gut
Es war einst ein Mann,
der da zog durch das Land
und er hatte nebst Wanderstock
nichts in der Hand.
Sein Reichtum verschwunden,
drum wollte er finden,
ein höheres Gut,
den Schmerz überwinden.
War mal hier und mal dort,
kannte fast jeden Ort.
Er fand Frauen, fand Geld,
doch stets zog es ihn fort.
Und es blieb ihm verborgen,
Hoffnung auf bess’res Morgen,
bis er hörte von Liebe,
Heilung für seine Sorgen.
Das trieb ihn durch die Welt,
doch war dies selbst gewählt.
Denn das Leben zählt nichts,
solang dieses Gut fehlt!